Wasserschaden – was tun? Sofortmaßnahmen
Was ist bei einem Wasserschaden sofort zu tun? NUVESA erklärt die wichtigsten Maßnahmen und hilft in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet.
Wasserschaden – was tun? Die wichtigsten Sofortmaßnahmen
Ein Wasserschaden kommt meistens unerwartet. Eine Leitung platzt, Wasser tritt unter der Spüle aus oder es tropft plötzlich aus der Decke. In diesem Moment ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und die richtigen Maßnahmen einzuleiten. Schnelles Handeln kann dabei helfen, die Ausbreitung des Wassers zu begrenzen und größere Folgeschäden zu vermeiden.
NUVESA unterstützt Privatkunden und Hausverwaltungen bei Wasserschäden in Frankfurt und im gesamten Rhein-Main-Gebiet. Die folgende Übersicht zeigt Ihnen, was Sie unmittelbar nach der Entdeckung tun können.
1. Sicherheit geht immer vor
Wasser und elektrischer Strom bilden eine gefährliche Kombination. Befindet sich Wasser in der Nähe von Steckdosen, Leitungen oder elektrischen Geräten, sollten Sie den betroffenen Bereich nicht betreten.
Schalten Sie den entsprechenden Stromkreis nur dann ab, wenn Sie den Sicherungskasten gefahrlos erreichen können. Müssen Sie dafür durch einen nassen Bereich gehen, sollten Sie dies keinesfalls versuchen. Verständigen Sie im Zweifel die Feuerwehr oder einen Elektrofachbetrieb.
Auch herabfallende Deckenteile und aufgeweichte Materialien können eine Gefahr darstellen. Sperren Sie den betroffenen Bereich gegebenenfalls ab.
2. Wasserzufuhr unterbrechen
Wenn der Wasserschaden durch eine defekte Leitung oder einen beschädigten Anschluss verursacht wird, sollte der weitere Wasserzufluss möglichst schnell gestoppt werden.
Schließen Sie das nächstgelegene Absperrventil oder den Hauptwasserhahn. In einem Mehrfamilienhaus sollte zusätzlich die Hausverwaltung oder der zuständige Hausmeister informiert werden.
Ist die Ursache nicht erkennbar oder lässt sich die Wasserzufuhr nicht sicher stoppen, sollten Sie professionelle Hilfe hinzuziehen.
3. Hausrat und Möbel schützen
Bringen Sie bewegliche Gegenstände aus dem betroffenen Bereich in Sicherheit, sofern dies gefahrlos möglich ist. Dazu gehören insbesondere:
- Elektrogeräte,
- wichtige Unterlagen,
- Teppiche und Textilien,
- kleinere Möbelstücke,
- persönliche Wertgegenstände.
Größere Möbel können vorübergehend erhöht oder gegen weitere Feuchtigkeit geschützt werden. Achten Sie dabei auf Ihre eigene Sicherheit und heben Sie keine schweren Gegenstände allein an.
4. Den Wasserschaden dokumentieren
Bevor größere Aufräum- oder Reparaturarbeiten beginnen, sollten Sie den Wasserschaden möglichst umfassend dokumentieren. Fotografieren oder filmen Sie:
- die vermutete Schadenursache,
- betroffene Wände, Böden und Decken,
- stehendes Wasser,
- beschädigte Möbel und Gegenstände,
- angrenzende Räume mit sichtbaren Spuren.
Notieren Sie außerdem, wann Sie den Schaden entdeckt haben und welche Sofortmaßnahmen bereits durchgeführt wurden. Diese Informationen können für die Hausverwaltung, den Eigentümer, die Versicherung und die beauftragte Wasserschadenfirma wichtig sein.
5. Versicherung und zuständige Personen informieren
Mieter sollten den Vermieter oder die Hausverwaltung unverzüglich informieren. Eigentümer sollten den Schaden möglichst frühzeitig ihrer Versicherung melden.
Besprechen Sie mit der Versicherung, welche Unterlagen benötigt werden und ob bestimmte Maßnahmen vorab abgestimmt werden sollen. Akute Schritte zur Gefahrenabwehr und Schadenbegrenzung dürfen dadurch jedoch nicht unnötig verzögert werden.
Welche Versicherung zuständig ist, hängt von der Ursache, den beschädigten Sachen und dem jeweiligen Vertrag ab. Pauschale Aussagen zur Kostenübernahme sind deshalb nicht möglich.
6. Stehendes Wasser nur sicher entfernen
Kleinere Wassermengen können mit Tüchern, Eimern oder einem geeigneten Nasssauger aufgenommen werden. Benutzen Sie keine gewöhnlichen Haushaltsstaubsauger.
Bei größeren Wassermengen, verunreinigtem Wasser oder möglichen elektrischen Gefahren sollte die Beseitigung Fachleuten überlassen werden. Auch Abwasser erfordert besondere Vorsicht und geeignete Schutzmaßnahmen.
Eine Checkliste von R+V nennt das Stoppen der Wasserzufuhr, das sichere Abschalten des Stroms sowie die Information von Vermieter und Versicherung als zentrale Sofortmaßnahmen. R+V-Checkliste für Wasserschäden
7. Leckortung und Feuchtigkeitsmessung veranlassen
Ist die Ursache nicht sichtbar, sollte eine professionelle Leckortung durchgeführt werden. Wasser kann sich unter Bodenbelägen, innerhalb von Wänden oder unter dem Estrich ausbreiten. Die sichtbare feuchte Stelle liegt daher nicht zwangsläufig direkt am Leck.
Mit geeigneten Mess- und Prüfverfahren lässt sich die Ursache möglichst genau eingrenzen. Anschließend kann festgestellt werden, welche Bauteile durchfeuchtet sind und ob eine technische Trocknung erforderlich ist.
Warum einfaches Lüften häufig nicht genügt
Auch wenn kein Wasser mehr sichtbar ist, können Estrich, Dämmung und Mauerwerk weiterhin feucht sein. Einfaches Lüften oder Heizen reicht bei tieferliegender Durchfeuchtung meistens nicht aus.
Bleibt Feuchtigkeit im Gebäude zurück, können Materialschäden, unangenehme Gerüche oder Schimmel entstehen. Der Leitfaden des Umweltbundesamtes betont deshalb die Bedeutung einer fachgerechten Erfassung und Sanierung von Feuchte- und Schimmelschäden. Umweltbundesamt: Schimmelleitfaden
NUVESA hilft bei Wasserschäden
NUVESA begleitet Privatkunden und Hausverwaltungen von der Schadenaufnahme über die Leckortung und Trocknung bis zur Wiederherstellung. Dabei legen wir Wert auf persönliche Betreuung, klare Informationen und nachvollziehbare Abläufe.
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Sie haben einen Wasserschaden in Frankfurt oder im Rhein-Main-Gebiet entdeckt? Kontaktieren Sie NUVESA. Wir prüfen die Situation und erklären Ihnen, welche Maßnahmen als Nächstes notwendig sind.
